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Branchennachrichten


NOAA führt Technologie zur Automatisierung von Wetterballonstarts ein

Der nationale Wetterdienst (National Weather Service, NWS) der amerikanischen Wetter- und Ozeanografiebehörde NOAA gab bekannt, dass er mit Demonstrationen einer neuen automatisierten Technologie für den Start von Wetterballons begonnen hat. Laut der NOAA trägt die neue Technologie dazu bei, die Kosten und den Zeitaufwand für den Start von Ballons zu reduzieren und aktuelle Personalfragen zu lösen.

Seit zwei Monaten testet die NOAA die neue Technologie in Kodiak, Alaska. Sie hat nun an zwei der 13 Standorte im Bundesstaat, an denen die oberen Luftschichten untersucht werden, mit Demonstrationen der sogenannten ‚Autostarter‘ begonnen. Annette, Alaska, erhält diesen Monat (Mai 2018) ein Autostartersystem. Und an den restlichen 10 Standorten des Bundesstaats wird diese Technologie im Lauf der nächsten zwei Jahre installiert.

„Alaska ist ideal, um die Nutzung der Autostarttechnologie zu demonstrieren, besonders in den entlegenen Gebieten, für die nur schwer Mitarbeiter für manuelle Starts zu finden und zu binden sind“, erklärt Louis W. Uccellini, Direktor des NWS der NOAA. „Die eingesparte Zeit können wir nun in die Gemeinden Alaskas investieren und dort wichtigere Wettervorhersagen und eine bessere Unterstützung bei Entscheidungsprozessen bieten – mit dieser Automatisierung wird niemand seine Stelle verlieren.“

Raue Bedingungen und große Entfernungen zwischen Standorten für Messungen in den oberen Luftschichten machen manuelle Starts besonders teuer und zeitaufwendig. Autostarter werden in Alaska noch weitere einzigartige Vorteile bringen. Die Automatisierung stellt sicher, dass die NOAA alle geplanten Starts durchführen kann, da zurzeit einige aufgrund von Personalmangel abgesagt werden. Im Laufe der zwanzigjährigen Lebensdauer der Ausrüstung erwartet die NOAA durch die Umstellung auf die Autostarter Kosteneinsparungen in Höhe von 20 Mio. US-Dollar.

- May 2018

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