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22., 23., 24. September 2020
Paris Expo Porte de Versailles, Paris, Frankreich

Rückblick auf die Messe 2016

DIE BISHER BESTE MESSE!

Die Meteorological Technology World Expo begrüßt 2016 mehr Besucher und bietet mehr neue Produkte als je zuvor!

  • Fast 4000 Besucher, über 180 Aussteller und mehr Vorstellungen neuer Produkte als je zuvor – neue Rekordzahlen bei Besuchern und Ausstellern
  • Mehr als 270 Vorträge und Poster wurden während der CIMO TECO der WMO, der Konferenz Metrology for Meteorology and Climate (MMC 2016) und des Satcom Forums 2016 präsentiert
  • Nächstes Jahr findet die Messe vom 10. bis 12. Oktober 2017 im RAI Amsterdam in den Niederlanden statt

„Unglaublich! Das ist das einzige Wort, das mir einfällt, um die Messe 2016 zu beschreiben“, freute sich Graham Johnson, Geschäftsführer von UKIP Media & Events, dem Veranstalter der Meteorological Technology World Expo, die vom 27. bis 29. September im spanischen Madrid abgehalten wurde.

„Es war so viel los“, fuhr Johnson fort. „Ja, es war die bisher größte Messe. Wir konnten über 180 Aussteller verbuchen – doch niemand hatte so viele Besucher und so viele Vorstellungen neuer Produkte erwartet! Wir hatten bereits am ersten Tag mehr Besucher, als wir jemals während der üblichen drei Messetage hatten! An allen drei Tagen besuchten fast 4000 Meteorologie-Experten die Messehalle. Wir haben absolute Rekordzahlen geschrieben. Ich bin ja so gespannt, was wir 2017 in Amsterdam erreichen!“

Da 2016 so viele brandneue Produkte zu sehen waren, ist es kein Wunder, dass die Veranstaltung, in deren Rahmen auch die TECO-Konferenz der WMO stattfand, so viele Meteorologen und Menschen anzog, die bessere Wettervorhersagetechnologien benötigen. Der Schwerpunkt der Anbieter lag auf der Entwicklung von erschwinglicheren und wartungsärmeren Produkten. Zum Beispiel stellte QinetiQ North America (QNA) eine interessante iQ-Radiosonde als Ergänzung des Tactical Atmospheric Sounding Kit TASK vor – das kleinste in sich geschlossene Kit mit Radiosonde auf dem Markt, wobei die Radiosonde lediglich 38 g wiegt. Die iQ3 ist mit dem TASK-System kompatibel und erfüllt alle internationalen Standards für Präzision und Auflösung von bis zu 2 mbar.

QNA präsentierte zudem das Wind Profiling Portable Radar (WiPPR), das der weltweit kleinste tragbare Wind-Profiler für militärische, kommerzielle und Forschungszwecke sein soll. Es wiegt nur knapp 57 kg und benötigt weniger als 125 W Dauerleistung bei verschiedenen Einsätzen. WiPPR ermöglicht vertikales Wind-Profiling bei jeder Witterung mit Gates im 3-m-Bereich auf bis zu 5200 m. „Viele Nutzer sind an der Nutzung dieses Profilers interessiert“, so Ian Arroyo, Business Development Manager bei QNA. „Es ist erstmals möglich, in sehr taktischen Situationen einen echten vertikalen Wind-Profiler einzusetzen. Er kann an einem kleinen Fahrzeug befestigt sein, z. B. einem Quad, und mit ihm bewegt werden, um Windprofile zu erfassen. Alles mit nur 125 W Leistung, ohne dass ein Generator benötigt wird.“

Arroyo vom QNA berichtete, dass der Profiler besonders für militärische Nutzer von Interesse ist, da sie live in allen drei Achsen kontinuierliche Daten zu Windgeschwindigkeit und Windrichtung erhalten. „Man kann natürlich militärische Fallschirmsprünge auf einer Wettervorhersage basieren lassen, doch die Daten könnten acht Stunden alt sein. Man kann auch eine Dropsonde verwenden. Taktisch bedeutet das aber, dass das Flugzeug einen Kreis fliegen muss, wodurch Sie Ihr Vorhaben verraten. Es besteht also Bedarf für eine Lösung mit einmaligem Abwurf. Wir sind auch von Wirbelsturmforschern angesprochen worden, die an der hohen Auflösung der Daten interessiert sind.“

Arroyo freute sich, gleich vom ersten Vormittag der Messe großes Interesse verzeichnen zu können: „Wir hatten das spanische Amt für Meteorologie am Stand, ebenso das Landwirtschaftsministerium von Italien, und wir sprachen mit einigen unserer Kunden aus den USA, die vorbeischauten. Wir haben auch mit einigen Meteorologen spezifische FuE-Projekte diskutiert. Für uns ist es bisher eine gute Messe.“

Hukseflux Thermal Sensors meldete ähnliche Begeisterung über die neue, volldigitale Secondary-Standard-Pyranometer-Reihe SR30. „Unsere Ingenieure haben es geschafft, dem SR30 die richtigen Eigenschaften zu verleihen, die auf kleiner Stellfläche höchste Messgenauigkeit und Datenverfügbarkeit ermöglichen“, erklärte Eric Hoeksema, Director von Hukseflux. „Die Kuppel des Pyranometers SR30 wird durch Belüftung des Bereichs zwischen der inneren und der äußeren Kuppel beheizt. Diese Art der Heizung ist wesentlich effizienter als die herkömmliche externe Belüftung, bei der der Großteil der Wärme mit der Lüftungsluft abtransportiert wird. Interne Belüftung mit 2,1 W ist ebenso effektiv bei Tau und Frost wie eine externe Belüftung mit 10 W. Die interne Belüftung führt außerdem zu einer Verringerung von Nullpunktverschiebungen. Das größte Problem von extern belüfteten Instrumenten ist die Filterverstopfung. Im Gegensatz dazu benötigt der SR30 keinerlei Filterreinigung und nur geringen Wartungsaufwand.“

Die Sensoren des Unternehmens werden von den branchenweit wichtigsten Systemintegratoren verwendet, die zur Freude Hoeksemas alle auf der diesjährigen Messe anwesend waren: „Alle sind hier“, sagte er. „Alle unsere Kunden sind hier, und es ist eine gute Gelegenheit, sich mit ihnen zu treffen und ihnen unseren neuesten Sensor zu präsentieren.“

Ein weiteres interessantes neues Produkt wurde von Plair vorgestellt. Das Unternehmen zeigte auf der Messe erstmals sein neuestes System für Echtzeit-Aerosolerkennung und -analyse, das PA-300. Mit einer neuen Echtzeiterkennung von Schwebeteilchen namens Rapid-E ermöglicht die zweite Generation des Partikelanalysators PA-300 von Plair eine präzisere und umfassendere Umweltüberwachung. „Rapid-E erkennt und zählt zuverlässig zahlreiche Schwebeteilchen gleichzeitig und schnell: Pollen, Pilzsporen und Luftverschmutzung, ja sogar Bakterien“, erklärte Svetlana Afonina, Chief Marketing Officer und Mitbegründerin von Plair. „Rapid-E ist hochempfindlich bei kleinen Partikeln bis 0,5 μm und zeigt auch bei Partikeln von bis zu 100 μm eine starke Leistung.“

Die überragende Leistung des Partikelanalysegerät wurde vor Kurzem bei der Entwicklung und Validierung eines Verfahrens zur optischen Pollenmessung vom Schweizer Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (MeteoSchweiz) bestätigt. Der PA-300 war in der Lage, Dutzende gängiger Pollenarten sofort und autonom mit 99 % Genauigkeit zu erkennen und zu unterscheiden, und ermöglichte während der gesamten Saison kontinuierliche Online-Messungen rund um die Uhr.

„Das ist die weltweit erste Echtzeiterkennung von Schwebeteilchen, die auf das automatische Zählen der Schwebeteilchen spezialisiert ist", so Afonina. „Derzeit nutzen alle meteorologischen Dienste eine manuelle Analyse zur Pollenerkennung. Das verzögert die Datenmeldung in der Regel um eine Woche. Rapid-E bietet eine automatische Echtzeiterkennung, damit Wetterämter und Umweltdienste ohne Zeitverzögerung wesentlich bessere Vorhersagen bereitstellen können – mit einer Prognose von bis zu sechs bis zwölf Stunden, was für Allergiker und Asthmatiker ungemein wichtig ist. Gleichzeitig kann das Gerät Luftschadstoffe nicht nur zählen, sondern auch erkennen. Es unterscheidet zwischen PM2.5, PM10 und bestimmten polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen und bietet sowohl qualitative als auch quantitative Informationen.“

Die NTT Advanced Technology Corporation meldete starkes Interesse an ihrer HIREC-Reihe (Hydrophobic Water Repellent Coating), einer super-hydrophoben wasserabweisenden Beschichtung (ähnlich einer Lackierung), die Ausrüstung im Feld vor Störungen durch Schnee, Eis und Regen schützt. Die Beschichtung erzeugt einen Kontaktwinkel von 150° zwischen der Oberfläche und dem Wassertropfen, so dass Wasser von der Oberfläche rollt, statt darauf zu haften. Damit werden Probleme mit der Dämpfung durch Regen, Schnee und Eis beseitigt.

HIREC wurde bereits vom japanischen Ministerium für Land, Infrastruktur und Verkehr (MLIT) zum Schutz des neuen intelligenten, fortschrittlichen Wettermesssystems X-Rain eingesetzt. Mehr als 35 X-Band-Radarsysteme wurden in ganz Japan in Betrieb genommen und stellen zeitnah Wetterdaten zur Verfügung, unterstützen aber auch die Stadtplanung und das Flussmanagement.

“„Bei der Entwicklung von X-Rain stellte das MLIT fest, dass eines der größten Probleme für das System in der Wasserfilmdämpfung auf den X-Band-Radarsystemen lag“, erklärte Shinichi Iwano, Geschäftsführer, NTT. „Wasserfilme bildeten sich auf der Radaroberfläche, was zu einer starken Schwächung des Messsignals führte. Zur Lösung dieses Problems wählte das MLIT den HIREC-Werkstoff von NTT für alle X-Band-Radarsysteme des X-Rain. Grundlage für die Entscheidung war die bewährte Leistung als Schutz von Mikrowellenantennen in Übertragungssystemen des japanischen Telekommunikationsmarkts.“

Die Beschichtung gewährleistet eine erheblich genauere Messung, kann aber auch dazu beitragen, die Lebensdauer des Radars zu verlängern und den Wartungsaufwand zu reduzieren. „HIREC 100 enthält eine geringe Menge Titandioxid, das als Photokatalysator dient und beschichtete Oberflächen wie neu bewahrt“, fuhr Iwano fort. „Mit dieser Antifouling-Eigenschaft wird der Leistungsabbau aufgrund von Luftverschmutzung stark reduziert. Eine empfohlene Schichtdicke von etwa 30 µm garantiert die wasserabweisende Wirkung für etwa drei Jahre.“

In bester Lage am Haupteingang enthüllte Vaisala zwei neue Luftqualitätssender für die Messung der Luftverschmutzung: AQT410 und AQT420. „Diese Sender bieten eine kostengünstige, kompakte Lösung für die ergänzende Überwachung der Luftqualität bzw. eine Messung, die fast Referenzqualität erreicht“, erklärte Erkki Järvinen, Leiter, Vaisala.

„Was wir hier zeigen, ist ein erschwingliches Instrument, das zur Bildung eines dichten Netzwerks verwendet werden kann – nicht als Ersatz für hochgenaue Messgeräte, die Referenzmessungen bereitstellen, sondern als Ergänzung. Das Preisniveau und die Technologie selbst zielen auf die Schaffung eines dichten Netzwerks mit 1 km Gitterlänge zur Messung von sechs Grundparametern.“

Diese Parameter umfassen einige der gängigsten gasförmigen Schadstoffe, wie Stickstoffdioxid (NO2), Stickstoffmonoxid (NO), Schwefeldioxid (SO2), Kohlenmonoxid (CO), Schwefelwasserstoff (H2S) und Ozon (O3). Die Messdaten werden drahtlos an eine webbasierte Datenbank übertragen oder sind lokal über eine serielle Schnittstelle verfügbar.

Die Gasmessung beruht auf einer firmeneigenen, modernen elektrochemischen Technologie, die ppb-Messungen zu einem erschwinglichen Preis ermöglicht. „Ich bin zuversichtlich, dass wir mit diesen Geräten ein Preis-Leistungsverhältnis erzielen, das die bestehenden Angeboten übertrifft“, fügte Järvinen hinzu. Das Gasanalysemodul kompensiert mit ausgeklügelten Algorithmen und aktiver Temperaturregelung die Auswirkungen von Umgebungsbedingungen auf die Sensorelemente. Beide Sender werden im Vaisala-Werk für einen Zeitraum von 12 bis 24 Monaten kalibriert.

Kipp & Zonen war ebenfalls zufrieden mit der begeisterten Reaktion auf sein brandneues All-in-One-Solarmonitoring-System RaZON+. RaZON+ wird als preisgünstiges, aber dennoch sehr präzises System zur Messung der Direktnormalstrahlung (DNI) und der diffusen Horizontalstrahlung (DHI) sowie zur Berechnung der globalen Horizontalstrahlung (GHI) beschrieben. Es soll in seiner Leistung Systeme mit rotierenden Schattenringen und Schattenmasken übertreffen. Zur Maximierung der Datenverfügbarkeit besitzt es ein einzigartiges verschmutzungsbeständiges Design und enthält ein integriertes intelligentes Pyrheliometer für die Messung der Direktnormalstrahlung sowie ein beschattetes intelligentes Pyranometer für die Messung der Diffusstrahlung.

„Besonders der Solarenergiemarkt benötigt einen Direktdiffusor und ein Gerät zur Messung der Globalstrahlung zum Ermitteln der Effizienz und des Leistungsverhältnisses eines Kraftwerks. So kann festgestellt werden, ob die abgegebene elektrische Energie der eingehenden Strahlung entspricht“, erklärte Ruud Ringoir, Produktmanager, Kipp & Zonen. „Hiermit wird der Bedarf an einem kostengünstigen, hochwertigen Instrument erfüllt, das genau das bietet, was diese Kunden benötigen – nicht mehr und nicht weniger. Da es häufig in Umgebungen verwendet werden wird, in denen viel Staub, Sandstürme usw. auftreten, haben wir das Fenster aus dem Kollimator-Rohr des Pyrheliometers entfernt, und ein Quarz-Diffusor trägt dazu bei, die Verschmutzungswirkung zu minimieren, so dass weniger Reinigung erforderlich ist. Das Wartungsintervall ist viel größer als bei anspruchsvolleren Highend-Instrumenten.“

Neben DNI, DHI und GHI in W/m2 ermittelt RaZON+ auch Daten zu Sonnenscheindauer, Gesamtenergie in kWh/m2, Sonnenstand und GPS. Alle gemessenen und berechneten Daten werden in einem internen Datenlogger gespeichert und stehen in Echtzeit zur Verfügung. Ethernet- und RS-485-Schnittstellen sorgen für eine einfache Integration mit Solarenergieanlagen, um auf die Daten zugreifen können.

„Wir haben hier auf der Messe sehr großes Interesse an diesem Produkt erlebt, vor allem von Wissenschaftlern in Entwicklungsländern, die zu einem erschwinglichen Preis präzise Daten benötigen“, bemerkte Ringoir, der hinzufügte, dass die erste Auslieferungen an Kunden im Oktober erfolgen werden.

Größere Erschwinglichkeit und Benutzerfreundlichkeit waren auch die treibende Kraft hinter einem völlig neuen, kompakten Logging-Transceiver, der vom Erstaussteller FTS Inc gezeigt wurde. Die neue Telemetrie-Lösung LT1 des Unternehmens ist ein kompakter Logging-Transceiver auf MQTT-Basis für die Überwachung von Sensoren, die Umweltparameter messen. Neben der hochwertigen Hardware zur Netzwerkanbindung besitzt der LT1 eine dem Benutzer zugängliche Speicherkarte zur Speicherung der Sensordaten.

„Der LT1 und seine ihn unterstützende Software FTS360 wurden von Grund auf neu konzipiert und entwickelt, um mit bestehenden Netzwerken zu skalieren und sicher zu arbeiten“, erklärte Alan DeCiantis, Leiter des Produktmanagements, FTS. „Durch Nutzung der weit verbreiteten offenen Protokoll-Plattform MQTT ist eine problemlose Skalierung der Anzahl von Einheiten und Benutzer möglich.“

Der kleine und handliche LT1 ist auch für die DIN-Schienenmontage geeignet, was die Integration in vorhandene Gehäuse erleichtert. Laut Unternehmensangaben ist der Anschluss von SDI-12- und NMEA-Geräten sowie eines Kippwaagen-Niederschlagsmessers einfach und unkompliziert. Die Einrichtung kann lokal oder aus der Ferne erfolgen, entweder über Bluetooth oder über die webbasierte Konfigurationssoftware des LT1.

„Wir fanden, dass viele existierende Lösungen teuer sind, weil sie mehrere Funktionen besitzen, die kleinere Standorte nicht unbedingt benötigen“, fügte DeCiantis hinzu. „Indem wir genau in den Markt hineinhorchten, konnten wir die Kosten gering halten.“

Der LT1 wurde ursprünglich für den Mobilfunkmarkt entwickelt, doch werden in Kürze Varianten für Iridium und GOES/EUMETSAT verfügbar sein. „Wir hatten eine Menge Besucher an unserem Stand, die intern mit der Zukunftssicherheit ihrer Systeme zu kämpfen haben. Sie sehen dies aufgrund des MQTT-Protokolls als eine ideale Lösung dafür, da damit der Datenaustausch zwischen Netzwerken, Systemen und Ländern für frühzeitige Warnungen usw. erleichtert wird“, folgerte DeCiantis.

Kisters zeigte erstmals seinen neuen Gasspül-Kompressor mit integriertem Blasensystem zur Wasserstandserkennung, das Modell HS40 „Air Force“ der Baureihe II. Das System soll die herkömmliche Versorgung von Blasen-/Gasspülsystemen mittels Stickstoff-Gasflaschen ersetzen und eignet sich ideal für die Messung von Wasserständen in Talsperren, Flüssen, Kanälen und Tanks mit bis zu 40 m H2O Fallhöhe.

Das Unternehmen war bei allen sechs Veranstaltungen der Meteorological Technology World Expo mit einem Stand vertreten und war von der Reaktion der Kunden auf der diesjährigen Messe überwältigt. „Wir hatten den besten ersten Messetag, den wir seit unserer ersten Teilnahme vor sechs Jahren erlebt haben“, freute sich Edgar Wetzel, Leiter der Geschäftsentwicklung, Kisters.

„Wir konnten großes Interesse am Wasserstandserfassungssystem HS40 verzeichnen, das für den Einsatz unter sehr schwierigen Bedingungen konzipiert wurde. Es wird zum Beispiel in Südostasien, Alaska und Australien verwendet“, fuhr er fort. „Es unterscheidet sich stark von Konkurrenzprodukten, da es mit nur 12 V arbeitet und keine externe Gasversorgung für die Blasen benötigt, nur Umgebungsluft. Es besitzt zur Trocknung der Luft vor der Abgabe ins Wasser außerdem ein trockenmittelfreies System, was den Wartungsbedarf erheblich verringert, da das Trockenmittel nicht regelmäßig ersetzt werden muss.“

Das Grundsystem besteht aus einem Luftkompressor, einen zwei Liter großen Aufnahmetank, einem fortschrittlichen Membranfiltertrockner, einem Mikronebelabscheider mit automatischem Entlüftungsventil und einem Blasensystem – alles in einem einzigen kleinen Gehäuse. „Das System besitzt auch keine elektrische Verbindung zum Gewässer, anders als viele Konkurrenzsysteme, die deshalb anfällig für Blitzschläge sind, die nicht nur den Sensor im Wasser beschädigen können, sondern auch entlang der elektrischen Leitungen zur Messstation gelangen und zu Schäden am Datenlogger und weiteren wichtigen Systemen führen können.“

Konferenz-Highlights
Auf der diesjährigen Messe konnten die Besucher zwischen nicht weniger als drei speziellen Konferenzen wählen: die technische Konferenz der Commission for Instruments and Methods of Observation (CIMO) der WMO (CIMO TECO 2016), die direkt neben den Messeräumen stattfand, die Konferenz Metrology for Meteorology and Climate (MMC 2016) sowie das Satcom Forum 2016. Zusätzlich fanden auch zahlreiche Workshops von Anbietern statt.

Dr. Wenjian Zhang, stellvertretender Generalsekretär der WMO, Prof. Dr. Bertrand Calpini, Präsident der CIMO, und Brian Day, Vorsitzender der HMEI, waren die Hauptredner eines beeindruckenden Referentenaufgebots bei der CIMO TECO, auf der eine Vielzahl faszinierender Fallstudien von Wetterämtern aus der ganzen Welt besprochen wurde. Außerdem fand die Verleihung der mit Spannung erwarteten Professor Dr Vilho Väisälä Awards 2016 statt, die neben herausragenden Forschungsarbeiten zum Thema Atmosphärenmessung laufende Arbeiten zur Abschaffung gefährlicher und veralteter Instrumente in Entwicklungsländern auszeichnete.

Insgesamt wurden auf den drei Konferenzen rund 270 Vorträge über drei Tage voller Wissensaustausch, Forschungsergebnisse und unvergleichlichem Networking präsentiert. Ein für Aussteller kostenloser Cocktailempfang, der von Earth Networks am zweiten Messetag veranstaltet wurde, bot eine weitere Gelegenheit, Kontaktdaten auszutauschen und neue Bekanntschaften zu knüpfen.

Die Messe 2017!
Nach einer derart erfolgreichen Messe 2016 arbeiten die Organisatoren mit voller Kraft an der Vorbereitung einer noch besseren Veranstaltung im kommenden Jahr. Reservieren Sie in Ihrem Kalender die Tage vom 10. bis 12. Oktober. Veranstaltungsort ist diesmal die wunderschöne Stadt Amsterdam, das kosmopolitische Herz der Niederlande. Wir freuen uns darauf, Sie dort begrüßen zu dürfen!

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