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Branchennachrichten


Start des atmosphärischen Überwachungssatelliten Sentinel-5P der ESA steht bevor

Der neueste Satellit der Europäischen Weltraumagentur Sentinel-5P, der Spurengase in der Atmosphäre beobachten wird, ist an seinen Startplatz im russischen Plesetsk transportiert worden, wo er im Oktober starten soll.



Sentinel-5 Precursor (S-5P) ist die erste Copernicus-Mission zur Beobachtung der Atmosphäre und folgt auf fünf weitere Sentinel-Satelliten, die sich bereits im Orbit befinden.



Sie bilden den Kern des Umweltbeobachtungsnetzwerks Copernicus der Europäischen Union (EU). Copernicus liefert Entscheidungsträgern, Bürgern und Dienstleistern Informationen zu den Landflächen, Ozeanen und zur Atmosphäre der Erde.



Beobachtungsinstrument

Sentinel-5P trägt das hochmoderne TROPOspheric Monitoring Instrument

(Tropomi), das eine Vielzahl an Spurengasen, wie Stickstoffdioxid, Ozon, Formaldehyd, Schwefeldioxid, Methan, Kohlenmonoxid und Aerosole, beobachtet – die allesamt negative Auswirkungen auf Gesundheit und Klima haben können.



Mit einer Schwadbreite von 2600 km deckt Tropomi täglich den gesamten Planeten ab. Anhand der mit dieser neuen Mission gewonnenen Informationen werden vom Copernicus Atmosphere Monitoring Service Prognosen zur Luftqualität erstellt und Entscheidungen getroffen. Der Satellit soll am 13. Oktober 2017 auf einer Rockot-Trägerrakete in den Orbit transportiert werden.



Checks und Tests

William Simpson, der Sentinel-5P-Satelliten- und Startmanager der ESA, meinte: „Es war schön zu sehen, wie er hier in Plesetsk ankam, wo das Team bereits auf ihn wartete und sich dann vergewisserte, dass der Satellit sich nach seiner Reise von Großbritannien hierher in einem guten Zustand befand.“



„Die Startkampagne hat gut begonnen. Wir haben zuerst die gesamte elektrische und mechanische Ausrüstung ausgepackt, die für das Testen des Satelliten unerlässlich ist, und den Sentinel-5P anschließend mit einem Kran vorsichtig aus dem Container gehoben.



Sobald er positioniert war, musste er zunächst einmal eingeschaltet werden. Das ist immer ein spannender Moment. Demnach war die Freude groß, als der Satellit ansprang und alles reibungslos funktionierte.“



„Wir gehen nun sowohl für den Satelliten als auch für das Tropomi-Instrument die Checkliste durch. Anschließend wird das Antriebsteam das Auftanken des Satelliten vorbereiten, bevor an der obersten Stufe der Rakete montiert und in die Raketenschutzverkleidung eingesetzt wird.“



„Auch wenn es noch viel zu tun gibt, läuft bislang alles nach Plan.“

- September 2017

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